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Termine

Aktuelle Termine

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20.6. bis 31.7.2019

Sommerferien

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01. August 2019 - 8.00 Uhr

schriftliche Nachprüfungen zum Erreichen der Versetzung

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01. August 2019 - ab 8.00 Uhr

mündliche Nachprüfungen zum Erreichen der Versetzung

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02. August 2019 - ab 8.00 Uhr

mündliche Nachprüfungen zum Erreichen der Versetzung

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05. August 2019 - 8.45 Uhr

Unterricht zur 2. Stunde

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05. August 2019 - 10.00 Uhr

Einschulung 7. Klassen (Aula)

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Geschichte

Gedenkstättenfahrt 2016 1Die diesjährige  Gedenkstättenfahrt  unserer  Schule  stand  unter  einem  besonderen  Vorzeichen: Es  wurde  ein  Gedenkstein  enthüllt,  der von  SchülernInnen  des  GK  Kunst  unter  Leitung ihres Lehrers  Herrn  Rabold  entworfen  und  anschließend  von  einer  Spandauer Künstlerin  gestaltet wurde.  Mit  diesem  Stein  soll  an  die  Spandauer  Juden  erinnert  werden,  die  während  der nationalsozialistischen Herrschaft  nach  Theresienstadt  deportiert  und  ermordet  wurden.

 

 

So  war  diese  Fahrt  mit  einem  dicht  gedrängten  Programm  versehen.  Neben  der Ausarbeitung  und  dem  Üben  der  Redebeiträge  für die  Enthüllung  des  Gedenksteins, vielen Führungen,  Spurensuche  und  Museumsbesuchen  gehörte  auch  eine  Fahrt  nach  Lidice dazu, wo  sich  uns  ein  weiteres  Bild  über  die  Gräueltaten  der  Nationalsozialisten  auftat.

 

 

Gedenkstättenfahrt 2016 2Ab  Wochenmitte  stieß  eine  große  Gruppe  aus  Spandau  zu  uns:  Unter  ihnen  der  Spandauer Bildungsstadtrat  Herr  Hanke  und unsere Schulleiterin  Frau  Kremer.  Zur  Gedenkfeier  waren auch  sie  zugegen und  waren  im  weiteren  Programmverlauf,  der  teils  von den SchülernInnen gestaltet  wurde,  miteinbezogen.  Den  gemeinsamen  Programmabschluss  bildete  ein  Zeitzeugengespräch:  Doris Grosdanovicova verbrachte  vier  Jahre  ihres  damals  noch  jungen  Lebens  in  Theresienstadt  und  entging  nur  durch  ein  Wunder  der weiteren Deportation  nach  Auschwitz.  Geduldig  und  freundlich  ging  die  heute  Neunzigjährige  in  einem  zweistündigen  Gespräch  auf die  vielen Fragen  ein,  die  immer  wieder  darum  kreisten:  Wie  konnten  die  Menschen  in  diesem  Ghetto  überleben,  wie  war  das Miteinander, wie  war  die  Trennung  bzw.  der  Verlust  von  der  Familie  auszuhalten?  Das Gespräch  hätte  noch  länger  dauern  können, aber  dazu fehlte  leider  die  Zeit.

 

 

GedenktafelWir  sind  alle  tief  beeindruckt nach  Hause  gefahren  und  danken  an  dieser  Stelle  dem  Leiter  der  Spandauer  Jugendgeschichtswerk statt  Uwe  Hofschläger  nicht  nur  für  die  Idee  der Gedenksteinenthüllung,  sondern  auch  für  die  vorbildliche  Organisation  dieser  Fahrt  und  die  gelungene  Zusammenarbeit.  Auch  diesmal  hat  eine  Schülergruppe  sich  wieder  intensiv  mit  dem Thema  nationalsozialistischer Gewaltherrschaft  auseinandersetzen  können.  Die  Arbeit  vor  Ort  und  das  Zeitzeugengespräch  sind  eben  doch  etwas  Anderes  als  die Beschäftigung  mit  dem Thema  im  Unterricht.

Text und Fotos: Gw