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Konzerthaus 2018 3Am Donnerstag, den 15. Februar 2018, waren die zwei Grundkurse Musik des zweiten Semesters unter Leitung von Frau Lange und Frau Melchert als Zuschauer einer Orchesterprobe im Konzerthaus Berlin. Vor Ort sahen wir uns gespannt die Generalprobe des Stücks „Como cierva sedienta“, komponiert für Sopran und Orchester von dem estnischen Komponisten Arvo Pärt, an.

Als Highlight war der Komponist während der Probe sogar anwesend und gab dem Dirigenten sowie der Sängerin und dem Orchester individuelle und interessante Ratschläge und Anweisungen.

Arvo Pärt, der jetzt die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde 1935 geboren und begann seine ersten schulischen Kontakte mit der Musik bereits mit sieben Jahren, um mit vierzehn sein Musikstudium zu beginnen. Heutzutage ist er einer der bedeutendsten Komponisten der „Neuen Musik“.

Wegen der schlechten Resonanz und Ungefälligkeit seiner für ihn typischen höchst religiösen und spirituellen Texte und Komposition musste er die Sowjetunion 1980 samt seiner Familie verlassen, konnte sich aber in Österreich und in Berlin neu verwirklichen und seine Kompositionen fanden sogleich großen Anklang. Erst 2008 kehrte er nach Estland zurück.

Konzerthaus 2018 2Sein größtes Merkmal ist seine ganz eigene Richtung und Art des Komponierens, auch Tintinnabuli-Stil (= klingelnde Glöckchen) genannt, bei dem es statt mehreren immer nur einen sich wiederholenden Dreiklang gibt. Der Stil ist wegen seines Klanges auch als Glockenspiel bekannt und klingt meditativ beruhigend.

Ebenfalls vor Ort war der Stardirigent des Konzerthauses Ivan Fischer und die begleitende Sopransängerin Jeanine de Bique, geboren im karibischen Inselstaat Trinidad und Tobago.

 

Als Rückmeldung der Kurse können wir zusammenfassen, dass alle von der Livemusik beeindruckt waren und einige neue Informationen mitnehmen konnten. Anstrengend wurde lediglich die Länge der Probe mit der dementsprechend auftretenden Eintönigkeit und die eingeforderte absolute Stille des Publikums, da die Probe über Mikrofone für das Kulturradio aufgenommen wurde und so die kleinste geflüsterte Nachfrage schon eine Störung bedeutete. Alles in allem bedanken wir uns im Namen der Schüler für eine sehr interessante und lehrreiche Exkursion, in der wir unseren Horizont erweitern konnten.

 

Bericht: Angelina Schiefelbein und Carla Preller, 2. Semester

 

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