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Vertretungsplan

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Termine

Schulführungen für Interessierte Eltern und Schüler durch Fr. Kremer, jeweils jeden Dienstag (9.1.,16.1., 23.1., 30.1.) im Januar um 18.00 Uhr!

 

 

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23. Jan. 2018  - 18.00 Uhr

Schulführung für Interessierte

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30. Jan. 2018  - 18.00 Uhr

Schulführung für Interessierte

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02. Feb. 2018

letzter Schultag, Zeugnisse

Unterrichtsschluss nach 3. Std.

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05. bis 09. Feb. 2018

Winterferien

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Schulkleidung

Benutzermenü

Die kulturelle Bildung am Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium hat sich in den vergangenen vier Jahren über das normale Maß des reinen Fachangebotes zu einem wesentlichen Bestandteil des schulischen Lebens weiterentwickelt und ist bei den Schülerinnen und Schülern wie auch im Kollegium zum Thema geworden. Obwohl das Gymnasium bisher keine Preise und Auszeichnungen auf diesem Gebiet vorzuweisen hat, kann man mit Stolz behaupten, dass ein engagiertes Kollegium innerhalb der vergangenen Jahre daran gearbeitet hat, dass Kunst und Kultur als fester Bestandteil des schulischen Lebens wahrgenommen werden und dass das Potenzial der kulturellen Bildung für die Schulentwicklung erkannt und genutzt wird.

In der Selbstevaluation wird sichtbar, dass der eingeschlagene Weg einen Anfang darstellt. Allen Beteiligten ist jedoch klar, dass noch einige „Baustellen“ existieren, die bearbeitet werden müssen. Dafür gibt es viele konkrete Ideen, wie die stärkere Einbindung des Faches Musik in den „KuLiDS“-Block (s. Kulturfahrplan) oder die Verzahnung von nicht-künstlerischen Fächern mit der kulturellen Bildung in Form von fächerübergreifenden Projekten.

Schwerpunkt unserer Kunstgeldprojekte im Rahmen des Programms Kulturagenten für kreative Schulen war das Thema SchülerInnenpartizipation (siehe auch Exposé Die Hofhelden, das unserer Bewerbung beiliegt). Das Projekt trat nicht an, um Defizite in der Schule zu beheben. Vielmehr wurden im Rahmen des Kunstprojektes Prozesse angestoßen, die Wege eines behutsamen, reflektierten und innovativen Umgangs mit Defiziten aufzeigen sollten. Mit der Mischung von Unterrichts- und Projekttagsformaten unterstützte das Projekt den langfristigen Wunsch der Schule, innovative, fachübergreifende Lernangebote in den Ganztagsbetrieb zu integrieren. Hier werden die Bedeutung der kulturellen Bildung als Querschnittsaufgabe und die Konkretisierung dieses Ziels durch unsere Schule deutlich. Nebenbei entstanden wunderbare Sitzgelegenheiten und Wandmalereien (siehe Exposé Die Hofhelden).

Es ist uns wichtig zu betonen, dass mit dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen und durch die Zusammenarbeit mit unserem Kulturagenten bereits bestehende Strukturen und Formate neu gedacht und transformiert wurden, sei es durch neue Präsentationsorte wie den Mobilbau oder die Glashalle oder durch Kooperationen mit Kulturinstitutionen, die sowohl FachlehrerInnen als auch SchülerInnen als Bereicherung empfanden.

Am Bereich Darstellendes Spiel lässt sich das sehr schön zeigen: Das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium kann auf eine über zwanzigjährige Theatertradition zurückblicken und jedes Jahr wird der Schulöffentlichkeit eine Theateraufführung präsentiert. Das Fach Darstellendes Spiel wird in der Sekundarstufe II (11. und 12. Klasse) als dreistündiger Grundkurs im Block unterrichtet. Der Unterricht findet in der Aula statt, die mit einer großen Theaterbühne sowie Licht- und Tontechnik ausgestattet ist.

Auf diese Tradition aufbauend haben wir durch Anregung unseres Kulturagenten zum Kennenlernen der Institution Theater, der verschiedenen Berufe, der unterschiedlichen Möglichkeiten, ein Stück oder einen Text auf die Bühne zu bringen, ein peer-to-peer-Format entwickelt, in dem die SchülerInnen in einem ersten Schritt das Gorki-Theater erforschen können (sie dürfen in allen Abteilungen MitarbeiterInnen befragen, Räume fotografieren etc.) und in einem zweiten Schritt diese Erlebnisse theaterinteressierten SchülerInnen (AG) vermitteln.

Der DS-Unterricht hilft den SchülerInnen, Theater zu verstehen, zu reflektieren und selbst zu gestalten. Das neue peer-to-peer Format macht Theater jenseits des Besuchs der Vorstellungen „erlebbar“. Dabei werden künstlerische Berufe vorgestellt und die SchülerInnen bekommen einen direkten Zugang zur Arbeit der Schauspieler, Dramaturgen, Regisseure und Techniker.

 

Kulturelle Bildung im Ganztagsbereich

Am Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium gibt es viele unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften, die das kulturelle Angebot im musikalischen, darstellenden und künstlerischen Bereich ergänzen.

Diverse AGs (Chor, Gitarre, HipHop, Band, Rhythmus/Percussion) werden bereits schulintern und durch externe Ansprechpartner betreut. Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten in unterschiedlicher Weise einzubringen. Sie können singen, ein Musikinstrument spielen, sich in einer Band probieren, eigene Songtexte schreiben oder tanzen.

Im darstellenden Bereich gibt es die Theater-AG. Hier können die Schülerinnen und Schüler sich als Schauspielerinnen und Schauspieler probieren. Sie lernen die Grundregeln der Theaterkunst, lautes und deutliches Sprechen sowie Improvisation. Es werden eigene kleine Szenen erfunden und vor einem kleinen Publikum vorgeführt.

In der Roboter AG werden kleine Roboter geplant, gebastelt und programmiert. Die AG „Do it Yourself” und die Kreativ-AG fördern das kreative Geschick der Schülerinnen und Schüler, wobei die Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt werden. Vom handwerklichen Basteln, über die Malerei bis hin zum Origamifalten können vielseitige große und kleine künstlerische Werke geschaffen werden. Die AG Zeichnen legt den Schwerpunkt auf das Zeichnen mit Bleistift oder Kohle unter Berücksichtigung der Wunschmotive. In der Graffiti AG werden große Kunstwerke gemeinsam geplant und auf Papier skizziert. Am Ende entsteht ein gemeinsames Wandkonzept, welches die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung an die Außen- oder Innenwände des Gymnasiums sprühen. Dabei wird auf eine gewaltfreie und nicht grenzüberschreitende „Message“ Wert gelegt. In der AG Fotografie werden künstlerische Fotos geschossen, bearbeitet und gedruckt. Die kleinen Kunstwerke werden am Ende jeder AG in der Schule ausgestellt werden (z. B. in der Mensa).

 

Stärke der Schule

Wir sehen unsere Stärke in der Kommunikation dieser behutsamen Anfänge, im Nachzeichnen des Umgangs mit Widerständen im Kollegium und im Auffangen und Bearbeiten dieser Widerstände in künstlerischen Workshops, die an Arbeitstagen auf Augenhöhe mit Kollegium, SchülerInnen und den KünstlerInnen Adam Page und Eva Hertzsch stattfanden. Diese Schritte betrachten wir als wichtigstes Ergebnis der Arbeit der letzten vier Jahre und wir freuen uns sehr darüber, uns jetzt zuzutrauen, als Referenzschule wirksam werden zu können.

 

Seit dem Jahr 2015 sind wir zusätzlich "Kulturschule-Berlin" und geben anderen Schulen Hilfestellung bei der Umsetzung ihrer "Ideen".

Den "Kulturfahrplan" zu diesem Projekt können Sie hier einsehenn! (hier klicken).