Die Installation der Ausstellung verbindet zwei Werke der Weltliteratur, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten: Keiji Nakazawas Manga „Barfuß durch Hiroshima“ (Barefoot Gen) und Art Spiegelmans Comicroman „Maus“.

Beide erzählen von den schlimmsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts – dem Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945 und dem Holocaust. Und beide haben sich dafür ein ungewöhnliches Medium ausgesucht: den Comic.

Was verbindet beide Werke?

Auf den ersten Blick ist der Unterschied auffällig: Nakazawa zeichnet schonungslos und direkt – verbrannte Haut, zerstörte Körper, das Chaos nach der Explosion. Spiegelman hingegen ersetzt Menschen durch Tiere: Juden sind Mäuse, Deutsche sind Katzen, Amerikaner sind Hunde.

Doch hinter diesen unterschiedlichen Stilen verfolgen beide dasselbe Ziel: Sie wollen, dass wir nicht vergessen. Und sie wollen verstehen – nicht nur was passiert ist, sondern wie es sich angefühlt hat.

Wie ist diese Ausstellung entstanden?

Schülerinnen und Schüler des Kurses WPF-10 Englisch haben sich intensiv mit beiden Werken auseinandergesetzt. Die Poster, Modelle und Audio-Guides dieser Installation sind das Ergebnis ihrer Arbeit.